Baby-Gläschenkost

Nachbessern nötig

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Konsument 2/2003 veröffentlicht: 16.01.2003

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  • Kaum belastet, doch zu wenig nahrhaft
  • Je einfacher das Rezept, desto zuträglicher der Brei

Wie sicher sind industriell hergestellte Nahrungsmittel für Babys? Ist auch Säuglingsnahrung von Lebensmittelskandalen betroffen? Diese Fragen stellen sich wohl die meisten Eltern. Wir haben Babynahrung – von Folgenahrung bis hin zu Beikost im Gläschen – schon etliche Male geprüft. Die Ergebnisse dieser Tests waren durchwegs beruhigend.

Keine Schadstoffe gefunden

Diesmal untersuchten wir Gläschenkost mit Fleisch und Gemüse für Babys ab dem achten Monat. Das Positive zuerst: Was die Belastung mit Schadstoffen anbelangt, können wir – wie bei unseren letzten Tests – Entwarnung geben. Für industriell erzeugte Babynahrung gelten strenge gesetzliche Bestimmungen. Ihnen werden sämtliche Produkte im Test gerecht. Laut Gesetz darf Baby-Beikost außerdem weder Konservierungsmittel noch künstliche Farbstoffe enthalten. Entsprechende Angaben auf den Etiketten (etwa „frei von Konservierungsmitteln“) weisen daher nicht auf „bessere“ Produkte hin. Die betroffenen Hersteller verteidigen ihre Vorgangsweise jedoch mit dem Argument, dass sie sonst viele Anfragen von besorgten Eltern erhielten. Denn die wüssten nichts von den gesetzlichen Verboten.

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