Baby-Gläschenkost mit Fleisch

Kraftfutter für die Kleinen

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

Inhalt

  • Tadellose Ergebnisse
  • Geheimnis um Herkunft des Fleisches

Die Ernährung des Kindes im ersten Lebensjahr legt den Grundstein zur späteren Gesundheit. Sie muss darauf Rücksicht nehmen, dass wichtige Organe des Neugeborenen wie Niere oder Darm noch nicht ausgereift sind. Auch die Abwehrkraft des Verdauungssystems muss sich erst entwickeln. Das Baby muss kräftig wachsen und verbraucht dafür viel Energie – doppelt so viel wie ein Erwachsener. Auch sein Bedarf an Flüssigkeit ist sehr hoch.

Muttermilch

Es ist unbestritten: Am Anfang ist Stillen das Beste fürs Baby, Muttermilch ist die maßgeschneiderte Ernährung. Eine Tatsache, die von der Wissenschaft erst wiederentdeckt wurde. Die Mütter oder ihre Angehörigen befürchten leider häufig, dass die Milch nicht ausreicht, dass der Sprössling nicht richtig wachsen und gedeihen kann. Doch diese Angst ist in den allermeisten Fällen unbegründet. Als Ersatz für Muttermilch gibt es industriell hergestellte Säuglingsmilchnahrung fürs Fläschchen.
Frühestens im fünften Monat kann man beginnen, schrittweise Milch- durch Breimahlzeiten zu ersetzen. Halten Sie sich dabei nicht an die wohlmeinenden Ratschläge aus Ihrer Umgebung: Vorher braucht Ihr Baby nichts außer Milch. Als ersten Schritt bekommt der Säugling zu Mittag einen Karottenbrei. Sonst ändert sich nichts am gewohnten Speiseplan. Beobachten Sie Ihr Kind, um den geeigneten Zeitpunkt für diese erste große Nahrungsumstellung zu finden. Zeichen dafür sind, dass es damit beginnt, sich für das zu interessieren, was die Familienmitglieder essen oder mit einem Löffel zu spielen. Wenn sich dies erst im Laufe des sechsten Monats ergibt, ist das auch in Ordnung.

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