Babynahrung enthält ITX

Skandal

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Konsument 4/2006 veröffentlicht: 27.03.2006

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Gefährliche Produkte: Wir informieren über Sicherheits- und Qualitätsmängel, Rückrufaktionen, geben Warnhinweise und Tipps für mehr Sicherheit.

Nestlé-Chef entschuldigt sich

ITX-Verunreinigungen in Fruchtsäften und Babynahrung haben in den letzten Monaten die Gemüter erhitzt. Nestlé-Chef Peter Brabeck musste sich sogar beim italienischen Gesundheitsminister entschuldigen. Die Substanz IsopropylThioXanthon (ITX) wird beim Bedrucken von Getränkekartons eingesetzt, um die Farbe schneller trocknen zu lassen.

Nicht ausreichend erforscht

Die offizielle Sprachregelung lautet, ITX sei „unerwünscht, aber nicht gesundheitsgefährdend“. Doch laut Deutscher Umwelthilfe sind die Wirkungen nicht ausreichend erforscht. Deutsche Verbraucherschützer empfehlen, auf Getränke und Babynahrung in Kartons zu verzichten, solange noch ITX-verunreinigte Getränkekartons auf dem Markt sind.

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Bild: VKI