Babynahrung: Getreidebreie (Marktübersicht - Teil 4)

Flockige Versprechungen

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Konsument 2/2007 veröffentlicht: 16.01.2007

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  • Nur bei wenigen Getreidebreien passen die Zutaten.
  • Gute-Nacht-Breie im Gläschen sind nicht zu empfehlen.

Babys als Nachteulen

Ab jetzt bestimme ich, wann hier geschlafen wird!“ Was auf Geburtsanzeigen so nett zu lesen ist, kostet im Alltag unendlich viel Kraft. Die meisten Babys sind nämlich kleine Nachteulen und – erst einmal munter – große Meister im Herbeizitieren Erwachsener. Kein Wunder, dass Werbebotschaften wie „ruhige Nächte“, „zufriedener Schlaf“ ..., auf farbenfrohe Packungen aufgedruckt, bei übermüdeten Eltern auf fruchtbaren Boden fallen. Leider, wie Experten meinen, denn die Hoffnung, dass das Kleine wohlgesättigt länger schläft, lässt Papas und Mamas oft viel zu früh zu solchen Produkten greifen.

Brei macht nicht müde

Zu ruhigeren Nächten kommen sie vorerst trotzdem nicht. Die gibt es erst, wenn das Baby es schafft, eigenständig wieder einzuschlafen, sollte es zwischendurch einmal aufgewacht sein. Bis es so weit ist, dauert es. Ob das Kleine am Abend Brust, Flasche oder Brei bekommen hat, ist in dieser Hinsicht komplett nebensächlich. „Durchschlafen“ bedeutet für Säuglinge übrigens schon, länger als sechs Stunden am Stück zu schlafen. Das nur als kleiner Hinweis, wie kurz die Nächte auch dann noch sind.

Abschluss unserer Serie

Als Abschluss unserer Serie Essen für die Kleinsten, die in lockerer Folge ab September 2006 in „Konsument“ erschienen ist, haben wir diesmal Getreidebreie unter die Lupe genommen: Reine Getreidebreie werden mit Säuglingsmilch (Kuhmilch ist nach Ansicht österreichischer Experten im ersten Lebensjahr tabu) oder Obst zubereitet. Bei den Getreide-Milch-Breien genügt Wasser – einrühren, fertig. Außerdem haben wir noch bei den essfertigen Gute-Nacht-Breien buchstäblich ins Gläschen geschaut.

Ob zum Anrühren ais der Kartonschachtel oder fixfertig im Gläschen: Nur wenige Breie sind empfehlenswert

Ob zum Anrühren ais der Kartonschachtel oder fixfertig im Gläschen: Nur wenige Breie sind empfehlenswert

 

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Bild: VKI