Ballaststoff Inulin

Aus der Wurzel für den Darm

Seite 1 von 1

Konsument 4/2005 veröffentlicht: 22.03.2005, aktualisiert: 05.04.2005

Inhalt

In der Zutatenliste auf einer Lebensmittelverpackung bin ich auf den Begriff Inulin gestoßen. Was ist das?

Unverdaulicher Ballaststoff Inulin

Inulin ist ein Ballaststoff und wird Light-Produkten und prebiotischen Produkten beigefügt. Prebiotika sind unverdauliche Lebensmittelbestandteile, die das Wachstum von Milchsäure bildenden Bakterien im Darm anregen und dadurch eine günstige Dickdarmflora herstellen. Inulin zählt zur Gruppe der Fruktane. Diese sind im Pflanzenreich weit verbreitet und kommen beispielsweise in Wurzeln, Knollen oder Zwiebeln von Zichorie, Knoblauch, Topinambur, Lauch, Spargel, Gemüsezwiebeln oder in Bananen vor.

Besseres Gefühl im Mund

Industriell gewonnen werden sie aus Pflanzen wie Zichorie oder Sojabohne, sie können aber auch synthetisch aus Saccharose (Haushaltszucker) hergestellt werden. Inulin verändert zudem bereits in geringen Mengen die Konsistenz von Cremen, Getränken oder Brotaufstrichen und verbessert vor allem bei fettreduzierten Lebensmitteln das Gefühl im Mund.

Inhalt

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
KONSUMENT-Probe-Abo