Eier: Färben, Frische, Lagerung

Frohe Ostern

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Konsument 4/2006 veröffentlicht: 24.03.2006, aktualisiert: 06.04.2006

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Ostern ohne gefärbte Eier? Undenkbar! Worauf müssen Sie beim Färben achten? Und wie lange hält eigentlich, was der Osterhase ins Nest legt? Wir beantworten die gängigsten Fragen.

Eierkennzeichnung (Foto: AMA)

Welche Eier eignen sich am besten zum Färben?

Solche mit möglichst glatter Schale, weil auf ihnen die Farbe am besten haftet. Auf rauer Schale gerät sie weniger intensiv. Bei Eiern mit weißer Schale werden die Farbtöne meist reiner, dunkle Schalen schimmern durch manche Farben durch.

Ob Eier übrigens eine braune oder weiße Schale haben, hängt von der Hühnerrasse ab und hat auf die Qualität des Eies keinen Einfluss. Kleine Eier mit dickeren Schalen sind robuster als große. Letztere bekommen beim Kochen und Färben leichter Sprünge und sind dann kürzer haltbar. Überprüfen Sie noch im Geschäft, ob die Schalen der rohen Eier überhaupt intakt sind. Ansonsten gilt die Devise: je frischer, desto besser.

Woran erkenne ich frische Eier?

Bei verpackten Eiern an der Packungsaufschrift: Die dort angegebene Mindesthaltbarkeitsfrist beträgt 28 Tage ab Legedatum. Ein Ei, das älter ist als 21 Tage, also 3 Wochen, darf nicht verkauft werden. Wie alt im Geschäft angebotene Eier genau sind, können Sie somit leicht ausrechnen. Anders bei Direktvermarktung, z.B. auf Bauernmärkten. Zwar müssen Eier (egal ob im Super- oder auf dem Bauernmarkt angeboten) auch einzeln gekennzeichnet sein, doch verpflichtend ist nur der mehrstellige Zahlen- und Buchstabencode: Er enthält Infos zur Haltungsform der Hühner und zum Herkunftsland, aber keine Angaben zur Mindesthaltbarkeit.

Wie alt offen verkaufte Eier sind, müssen Sie daher erfragen. Manchmal ist das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) aber auch auf den Eiern angegeben. Zur Erinnerung: Es gibt an, wie lange Eier bei richtiger Lagerung auf jeden Fall in Ordnung sind. Auch abgelaufene Eier können durchaus noch genießbar sein.

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Bild: VKI