Eier: Qualität und Kennzeichnung

Alles unter Kontrolle

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Konsument 4/2011 veröffentlicht: 17.03.2011, aktualisiert: 28.04.2011

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"Gift im Frühstücksei" hieß es zu Jahresbeginn in unserem Nachbarland Deutschland. Nach Österreich gelangte zum Glück keine belastete Ware.

Wie jedes andere Lebensmittel werden auch Eier regelmäßig untersucht. Das erledigt bei uns von Amts wegen die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Rund 400 Proben zieht sie jährlich nach dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz und prüft dabei insgesamt etwa 8.000 Eier. Mit durchaus gutem Ergebnis: In den vergangenen vier Jahren stellten sich nur insgesamt fünf Eierproben als gesundheitsschädlich heraus.

Schauen, hören, riechen

Bei der Prüfung der Eier gehen die Experten zu Beginn übrigens genauso vor wie geübte Konsumenten. Zuallererst kommt das geschulte Auge zum Einsatz: Ist die Schale unversehrt, ist sie sehr verschmutzt, weist sie sonstige verdächtige Merkmale auf? Die Schüttelprobe gibt Aufschluss über das ungefähre Alter. Je älter ein Ei ist, desto größer wird die Luftkammer in seinem Inneren und desto wässriger das Eiweiß. Daher gluckern Eier, die nicht mehr ganz frisch sind, wenn man sie schüttelt.

Nach dem Aufschlagen beschnuppern die Prüfer das Ei gründlich. Hat es Fremdgerüche, etwa aufgrund schlechter Lagerung oder ungeeigneter Futtermittel? Oder riecht das Ei gar schwefelig, was heißt, dass es bereits verdorben ist. Passt alles, folgt die Verkostung, ebenfalls Teil der sogenannten organoleptischen Prüfung.

Schadstoffe im Visier

Der nächste Schritt ist die mikrobiologische Untersuchung im Labor. Auf Salmonellen wird immer geprüft. Diese gefährlichen Bakterien können sowohl auf der Schale als auch im Inneren des Eis vorkommen. Je nach aktueller Schwerpunktsetzung fahnden die Prüfer aber auch nach Medikamentenrückständen, Pflanzenschutzmitteln oder Dioxin.

Kennzeichnung

Bleibt noch die Kennzeichnung der Eier. Entspricht sie den gesetzlichen Anforderungen? Und ist das, was bei verpackten Eiern auf dem Karton steht, in der Schachtel drin? Genau das ist eine Frage, die nicht nur die amtlichen Prüfer, sondern auch erstaunlich viele KONSUMENT-Leser interessiert.

Vor allem was die Größe der Eier anlangt, erreichen uns immer wieder Zuschriften. Die meisten Leser möchten wissen, wie es denn sein kann, dass sich innerhalb einer Gewichtsklasse deutlich unterschiedlich große Eier finden. Was hier von Gesetzes wegen zulässig ist, finden Sie rechts unter "Größe und Gewicht".

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Bild: VKI