Eine rätselhafte Frucht

Österreichische Glashaustomaten

Seite 1 von 1

Konsument 4/2003 veröffentlicht: 19.03.2003

Inhalt

Leserbrief zu Konsument 1/2003.

Ich war auch der Meinung, dass es in Österreich keine Anti-Matsch-Tomaten gibt. Die Paradeiser wachsen tatsächlich an einer echten Pflanze. Allerdings in Glashäusern, aus Schaumstoffmatten und mit Schläuchen und Nährlösung, Wasser, etc. versehen. Eine solche Pflanze wird einige Meter hoch, und daran werden Rispentomaten zu sechs Stück gezüchtet.

Was mehr ist, wird abgezupft. Im Glashaus sind sie vor vielen Umwelteinflüssen geschützt, der Dünger und auch andere Mittel können effektiver, kostengünstiger und auch umweltfreundlicher eingesetzt werden. Diese Paradeiser haben jedoch noch keine Erde gesehen! Ich denke, die Mehrheit der Österreicher glaubt, einheimische Ware sei besser als die Wasserparadeiser aus Holland. Doch wir essen dasselbe Zeug.

Robert Artner
Großhöflein

Inhalt

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo