Eiskaffee im Test

Kühler Kick

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Konsument 7/2008 veröffentlicht: 25.06.2008

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  • Gekühlter Kaffee aus Dose, Flasche und Tetrapak
  • Nährwerte und Kaloriengehalt diverser Sorten weitgehend gleich
  • Stark gesüßte Produkte schmeckten am besten

Fertiger Kaffee auf die Schnelle

Vormittags als Muntermacher, nachmittags zum Überwinden des lähmenden Leistungstiefs oder zwischendurch ganz einfach so: Fertigeiskaffee – trinkfertiger, gekühlter Kaffee aus der Dose, der Flasche oder dem Tetrapak – ist heiß begehrt. Vor allem natürlich in den Sommermonaten. Laut Marktforschungsinstitut AC Nielsen wurden bei uns im Jahr 2006 insgesamt 16 Millionen Euro für Eiskaffee aus dem Kühlregal ausgelegt. Das ist um rund ein Fünftel mehr als im Jahr davor. Neben den Produkten etablierter Markenhersteller finden sich in den Geschäften zunehmend jene der Handels-Eigenmarken.

Cappuccino & Co

Fertigen Eiskaffe gibt es in verschiedenen Zubereitungen. Am gängigsten ist die Sorte Cappuccino. Sie war daher bei den Einkäufen für unseren Test die erste Wahl. Von Herstellern, die keinen Cappuccino anbieten, wurde Eiskaffe der Sorte Caffè Latte getestet beziehungsweise Produkte, die allgemein als Eiskaffee bezeichnet waren. Für die Zubereitung von Kaffeespezialitäten gibt es an sich traditionelle Rezepte.

Wer beispielsweise im Kaffeehaus einen Cappuccino bestellt, bekommt üblicherweise Espresso mit Milch und Milchschaum. Über den Milchschaum wird häufig noch Kakaopulver gestäubt.

Kein Patentrezept

Für die Erzeugung von Fertigeiskaffee gibt es keine Richtlinien. Das zeigt auch der Blick auf die Zutatenlisten: Jeder Hersteller hat de facto sein eigenes Rezept. Ob der Cappuccino beispielsweise mit oder ohne Kakao erzeugt oder statt mit Kakao mit Karamell verfeinert wird, ist Sache des Produzenten.

Mit Milch und Schlagobers

Uns interessierte, wie viel Zucker, Fett, Kalorien und Koffein die (meistens) gekühlten Kaffees liefern und – natürlich – wie gut sie schmecken. Die Nährstoffe Zucker und Fett wurden im Labor ermittelt und nach dem Ampelschema der britischen Food Standards Agency (FSA) bewertet. Ob ein Kaffee mehr oder weniger Fett enthält, hängt davon ab, mit welcher Milch er erzeugt wurde. Etliche Hersteller setzen auf Vollmilch, andere verwenden fettarme Milch. Manche Kaffees enthalten zudem Schlagobers.

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Bild: VKI