Ernährung: sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe

Lebenswichtige Substanzen

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Konsument 10/1999 veröffentlicht: 25.09.1999

Inhalt

Was sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe?

Vor allem in Obst und Gemüse

Es handelt sich um eine Unzahl verschiedener Stoffe wie Saponine, Gerbstoffe, Phytoöstrogene und Glukosinolate. Sie sind vor allem in Obst und Gemüse enthalten, ihre Bedeutung für unsere Gesundheit ist erst teilweise entschlüsselt. Sie alle dürften eine gewisse Rolle bei der Vorbeugung gegen Krebs sowie Herz- und Kreislauferkrankungen spielen.

Fünf Portionen täglich

Diese Vielfalt an offenbar lebenswichtigen Substanzen nimmt man mit künstlich vitaminisierten Lebensmitteln oder Vitaminpillen nicht zu sich. Deshalb empfehlen Fachleute (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, National Cancer Institute) täglich fünf Mal Obst oder Gemüse zu essen, die Hälfte davon roh.

Das hört sich nach einer gewaltigen Menge an, ist aber gar nicht so schwer einzuhalten, wie folgendes Beispiel zeigt: morgens etwa eine Banane, vormittags einen Apfel, zum Mittagessen eine Gemüsebeilage und abends zum Brot mit einem Glas Karottensaft einen Bund Radieschen oder einen kleinen Salat.

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