Fast Food

Wenig kinderfreundlich

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Konsument 4/2010 veröffentlicht: 17.03.2010

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Die weltweite Verbraucherorganisation Consumers International hat untersucht, wie die Fast-Food-Ketten McDonald’s, Burger King und Kentucky Fried Chicken um Kinder werben und welche Kindermahlzeiten sie anbieten.

Die Untersuchung wurde in 14 Ländern Europas, Asiens und Lateinamerikas durchgeführt. Consumers International begrüßt, dass zunehmend auch "gesündere" Varianten angeboten werden, die etwas weniger Fett, Zucker und Salz und dafür Obst und Gemüse enthalten.

Zuviel Fett, Zucker und Salz

In vielen Menüs steckt jedoch so viel Fett, Zucker und Salz, dass schon allein damit der halbe Tagesbedarf eines Kindes gedeckt wäre. Das Übergewicht der kommenden Generation ist damit vorprogrammiert. Bedenklich ist auch, dass Fast-Food-Ketten noch immer Colagetränke für Kinder propagieren, obwohl die Hersteller von Coca Cola und Pepsi ihre Softdrinks nicht mehr für Kinder unter 12 Jahren bewerben.

Kritik an Spielzeug und Kinderclubs

Und Teenager sollen möglichst bald zu den Erwachsenen-Menüs greifen, die für den jugendlichen Organismus wegen der überhöhten Zufuhr von Fett, Zucker und Salz wenig geeignet sind. Dass Spielzeug zum Sammeln, Kinderclubs und das Organisieren von Geburtstagspartys den Nachwuchs an die Fast-Food-Ketten binden sollen, wird ebenfalls kritisiert.

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Bild: VKI