Fertigsuppen: Grießnockerl- und Thaisuppen

Schnelle Magenwärmer

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Konsument 10/2007 veröffentlicht: 24.09.2007

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  • Große Preisspanne bei Grießnockerl- und Thaisuppen
  • Nährwerte und Geschmack okay
  • Salzgehalt oft zu hoch

Über 200 verschiedene Erzeugnisse

Wenn es draußen kälter wird, steigt nicht nur die Sehnsucht nach einem knisternden Kaminfeuer, auch köstliche Suppen stehen als wärmende Mahlzeiten wieder hoch im Kurs. Ob mit Nudeln, Leberknödeln, Gemüse oder fernöstlich – gegessen werden sie alle gern. Aber die Zubereitung nach traditionellen Rezepten erfordert viel Zeit. Vor allem Singles und Workaholics greifen deshalb immer öfter zu Fertigsuppen. Die Verkaufszahlen bestätigen es: Der Trockensuppenmarkt verzeichnet ein starkes Wachstum. Sage und schreibe 738 Millionen Portionen wurden 2006 im österreichischen Lebensmittelhandel abgesetzt. Und mit den rund 200 verschiedenen Erzeugnissen, die heimische Supermärkte und Diskonter anbieten, ist das Angebot nahezu unüberschaubar.

Packerl-, Minuten- und Dosensuppe

Doch Fertigsuppe ist nicht gleich Fertigsuppe. Bei der herkömmlichen Packerlsuppe muss der Inhalt in heißes Wasser eingerührt werden, dann heißt es aufkochen und ziehen lassen, was gut 10 bis 15 Minuten dauert. Wem das zu langsam geht, der greift zu Tassen- oder Minutensuppen. Hier braucht man den Beutelinhalt bloß mit heißem Wasser aufzugießen und umzurühren. In maximal fünf Minuten steht die dampfende Suppe auf dem Tisch, und das Zubereiten hat nicht einmal einen Herd erfordert, sondern lediglich einen elektrischen Wasserkocher. Eine Lösung für ganz Eilige bieten Tiefkühlsuppen wie auch flüssige Dosen- und Beutelsuppen, die man überhaupt nur erhitzen muss.

Praktisch und gesund? 

So weit, so bequem. Aber ist das Praktische auch gesund? Und wie steht es um den Geschmack dieser auf die Schnelle gebrauten Brühen? Wegen der riesigen Produktvielfalt haben wir uns darauf beschränkt, die klassischen Grießnockerlsuppen und die neuerdings besonders beliebten Thaisuppen genauer unter die Lupe zu nehmen. Abgesehen von Geschmack und Preis hat uns dabei besonders der Gehalt an Geschmacksverstärkern und Salz sowie der Kaloriengehalt interessiert.

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Bild: VKI