Geflügelwurst

Das versteht kein Schwein

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 15.01.2004

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In „Geflügelwurst“ ist nicht immer nur das drin, was man gemeinhin annimmt.

Schwein in der Putensalami

Wussten Sie, dass Putensalami Schweinespeck enthalten kann – und das völlig legal? Abgesehen davon ist der österreichische Lebensmittelcodex jedoch streng: Erlaubt sind lediglich Fleisch und Fett vom Geflügel, Pflanzenfett, Wasser, Gewürze; als Zusatzstoffe Konservierungsmittel wie Pökelsalz, das der Wurst den typischen Charakter verleiht. Und weil uns interessierte, ob die Hersteller sich an die Vorschriften halten, haben wir uns die Etiketten  von Geflügel-Erzeugnissen angesehen, die in Supermärkten gekauft wurden.

Nur der liebe Gott

„Was in der Wurst ist, weiß nur der liebe Gott allein“, lautet ein altes Sprichwort. Die Fleischer haben seit jeher gelernt, den tierischen Körper so vollständig wie möglich zu genießbaren Lebensmitteln zu verarbeiten. Da das Schlachtvieh bekanntlich nicht nur aus Schnitzeln besteht, werden auch jene Teile verwurstet, die für den Verzehr als Frischfleisch nicht geeignet sind. Dabei handelt es sich meist um fett- und bindegewebsreichere Anteile.

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