Geschnittenes Obst: Obst-Snacks aus dem Kühlregal im Test

Teuer abgeschnitten

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Konsument 7/2008 veröffentlicht: 27.06.2008, aktualisiert: 15.07.2008

Inhalt

  • Unappetitlich: drei Proben verdorben, zwei mit Hygienemängeln
  • Geschnittenes Obst wesentlich teurer als Früchte im Ganzen

Frisches Obst, mundgerecht geschnitten und portionsweise verpackt, zählt zum Standardsortiment vieler Supermärkte. Kein mühsames Schleppen verschiedener Obstsorten nach Hause oder ins Büro, kein Waschen, Schälen, Schnipseln, kein Nachdenken über Lagerung und Haltbarkeit großer, angeschnittener Früchte: einfach die Packung aufmachen und den vitaminträchtigen Snack verspeisen.

Heikles Produkt

Eine leichte und gesunde Alternative zu einem üppig belegten Sandwich oder einer deftig-süßen Topfenkolatsche sind Melonen-, Kiwi-, Ananas-, Apfel- oder Erdbeerstückchen aus dem Kühlregal allemal. Andererseits ist geschnittenes Obst sehr empfindlich und anfällig für raschen Verderb. Bei seiner Erzeugung muss daher genauestens auf Hygiene und auf lückenlose Kühlung geachtet werden. Und je eher es nach der Zubereitung gegessen wird, desto besser. Bis für den Verkauf bestimmtes geschnittenes Obst verspeist wird, kann es allerdings dauern: Der Transport vom Produktionsort ins Kühlregal und bis sich schließlich ein Käufer findet – all das braucht seine Zeit.

Frisch und hygienisch einwandfrei?

Wir wollten wissen, ob geschnittenes Obst am Ende der Mindesthaltbarkeit noch frisch und hygienisch einwandfrei ist. Aber auch, ob (und wenn ja, wie stark) sein Vitamin- C-Gehalt durch Verarbeitung und Lagerung gelitten hat. Die Proben für unseren Test kauften wir in je drei Filialen von Billa, Merkur, Interspar und Spar. In Filialen anderer Supermarktketten gab es zu den Erhebungsterminen kein geschnittenes Obst.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo