Grillen

Vorsichtsmaßnahmen

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Konsument 8/2000 veröffentlicht: 01.08.2000

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Einerseits hört man, dass gegrillte Nahrungsmittel besonders gesund sind. Andererseits sollen sie auch schädlich sein. Was ist richtig?

Gegrilltes wird ohne oder mit wenig Fett zubereitet. Da wir ohnehin meist zu viel verstecktes Fett zu uns nehmen, ist dies ernährungsphysiologisch günstig. Andererseits kann unsachgemäßes Grillen Krebs erregende Stoffe hervorrufen. Daher: Nur Holzkohle verwenden. Beim Verbrennen von Altpapier, Holz oder Föhrenzapfen können giftige Stoffe frei werden, die am Grillgut kondensieren. Gepökelte Fleisch- und Wurstwaren wie Schinken, Knacker oder Frankfurter nicht grillen. Dabei könnten bedenkliche Nitrosamine entstehen. Wenn Fett in die Glut tropft, kann sich Benzpyren bilden, das sich mit dem Rauch am Fleisch ablagert. Daher das Grillgut auf Grilltassen oder Alufolie legen. Wenn tropfendes Fett zu brennen beginnt, sofort das Grillgut entfernen. Ist das Gegrillte stark verkohlt, können Krebs erregende Substanzen enthalten sein. Solche Stücke daher nicht verzehren. Und nicht mit Spiritus oder Benzin anheizen, dadurch sind schon schwere Unfälle passiert!
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