Hofer: Brot und Gebäck

Frisch aufgebacken

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014

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Lange hat sich der Diskonter Zeit gelassen und den Markt genau beobachtet. Jetzt ist es so weit: Auch Hofer bäckt vorgefertigte Teiglinge auf.

An einigen Standorten sind die Backöfen bereits in Betrieb. Die frische Ware liegt in einem eigenen Regal und kann von den Kunden mit einer Gebäckzange entnommen werden. Bis 2015 soll es in jeder der derzeit 450 Hofer-Filialen ofenfrisches Brot und Gebäck geben. Und das zu den üblichen Kampfpreisen. Die Kaisersemmel ist um 15 Cent pro Stück zu haben. Gut möglich, dass bei dieser Vorgabe auch die Mitbewerber ihre Preise für Aufbackware senken.

100 Millionen Euro investiert

Etwa 20 Produkte (Semmeln, Brot, Feingebäck) werden aufgebacken angeboten. Die gewohnten Brot- und Gebäcksorten, z.B. Semmeln im Zehnerpack, bleiben wie bisher abgepackt. Mehr als 100 Millionen Euro hat der Diskonter nach eigenen Angaben in die neue Verkaufsschiene investiert. 13 Lieferanten sorgen für Nachschub bei den Backautomaten. Die meisten kommen aus Österreich, z.B. Fischerbrot (Linz/Leonding) und Kuchenpeter (Hagenbrunn). Aber auch aus Deutschland und den Niederlanden wird angeliefert.

Neue Kunden mit frischen Semmeln

Der Erfolg der Neueinführung scheint vorprogrammiert: Überall dort, wo es jetzt schon Aufgebackenes gibt, hat sich die Kundenfrequenz stark erhöht. Und zwar – wie die Geschäftsführung zufrieden verlauten lässt – durch Käufer, die davor einen Bogen um den Diskonter gemacht hatten.


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