Honig

Auf der süßen Seite

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Konsument 1/2007 veröffentlicht: 10.12.2006

Inhalt

  • Die Qualität ist großteils tadellos
  • Die Preisunterschiede sind enorm
  • Der Testsieger kommt aus Kärnten

Ein Kilo Honig pro Kopf

Als Brotaufstrich, zum Verfeinern von Müsli oder Joghurt, zum Süßen warmer Milch, als Zutat für Kuchen ... Naschkatzen lieben Honig. Viele schätzen ihn außerdem als naturbelassenes Nahrungsmittel. Mehr als ein Kilo Honig wurde bei uns zuletzt pro Kopf und Jahr geschleckt. Das ist laut Lebensministerium um über ein Drittel mehr, als hierzulande erzeugt wird.

Verschiedene Honigarten

Es gibt nicht nur einen Honig, sondern verschiedene Honigarten: Blütenhonig entsteht aus dem Blütennektar verschiedener Pflanzen. Sortenreiner Honig stammt vorwiegend von einer Pflanzenart (z.B. Akazien- oder Lindenblütenhonig). Honigtauhonig setzt sich zusammen aus den Sekreten von Nadeln, Stängeln, Blättern oder Absonderungen von Insekten auf diesen Pflanzenteilen. Er ist dunkler und würziger als Blütenhonig. Ein bekannter Honigtauhonig ist z.B. der Waldhonig.

Fest oder flüssig?

Honig kristallisiert mit der Zeit. Ob früher oder später, hängt von der Sorte und der Lagertemperatur ab. Falls Honig fest geworden ist und Sie ihn lieber flüssig mögen: Im lauwarmen Wasserbad (maximal 40 Grad C) oder in der Mikrowelle lösen sich die Kristalle wieder auf. Für die Erzeugung von Cremehonig wird der Honig gerührt. Dadurch lässt er sich gut streichen und tropft nicht.

Welche Art auch immer – was als Honig verkauft wird, darf lediglich mit anderem Honig vermischt sein. Das Hinzufügen oder Entfernen von Inhaltstoffen ist verboten. So ist es in der Honigverordnung festgelegt.

Weder Rückstände noch Zusätze

Wir haben in Supermärkten, bei Diskontern und einem Marktstand Blütenhonig gekauft. Mittels chemischer Untersuchungen wurde überprüft, wie es um die Qualität bestellt ist. Erfreuliches Ergebnis: Der Honig war großteils tadellos.

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Bild: VKI