Karfiol

Mehr als ein „kleiner Stinker“

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Konsument 4/2001 veröffentlicht: 01.04.2001

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Karfiol – auch Blumenkohl genannt –
gilt als das feinste aller Gemüse. Er ist allerdings in jeder Hinsicht anspruchsvoll.

Gourmet-Papst Wolfram Siebeck, eine der spitzesten Zungen unter den Gastrokritikern, nannte ihn einst verächtlich einen „kleinen Stinker“, dem nur mit einer gehörigen Portion Safran und Butter kulinarisch halbwegs auf die Sprünge zu helfen sei. Der Bannfluch des gestrengen Feinschmeckers ist jedoch folgenlos geblieben. Karfiol erfreut sich – in der Spitzengastronomie ebenso wie in den privaten Haushalten – nach wie vor großer Beliebtheit.

Täglich frisch geerntet

Wie beim Brokkoli bildet auch hier der noch nicht voll entwickelte Blütenstand das Gemüse. In dieser Wachstumsphase sollte es auch geerntet werden: wenn der weiße Kopf noch geschlossen und kompakt ist und die Blütenknospen noch nicht austreiben, das heißt einzelne „Rosen“ oder Blütenstandäste aus dem kompakten Kopf herauswachsen und diesen „locker“ werden lassen. Dann hat der Karfiol seine typisch frische, knackige Konsistenz sowie seinen subtilen Geschmack schon wieder eingebüßt. Das kann mitunter recht schnell passieren, weshalb in der Hauptsaison täglich geerntet werden muss.

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