Kinderlebensmittel: Fertiggerichte

Fix und versalzen

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KONSUMENT 1/2015 veröffentlicht: 23.12.2014

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Packerlsuppe mit bunten Aufdrucken, panierter Fisch in Figurform und Ketchup: Wenn es ganz schnell gehen muss, greifen auch Eltern zu vermeintlich kindgerechten Fertigprodukten. Dass die Kleinen nach einer solchen Mahlzeit auffällig durstig sind, hat einen einfachen Grund: Selbst in Ketchup steckt erstaunlich viel Salz.

Teil 4 unserer Reihe "Kinderlebensmittel" beschäftigt sich mit Fertiggerichten. Lesen Sie außerdem:

In unserer Testtabelle finden Sie diese Produkte:

Ketchup Kinderlebensmittel Fertiggerichte: Ketchup von Heiz und McDonald's, Packerlsuppen von Knorr und Maggi, Backerbsen von Land-Leben und Gebackener Fisch von Tiko (Bild: K. Schreiner/VKI)

  • Heinz: Kids Tomato Ketchup
  • McDonald's: Tomato Ketchup

Packerlsuppe

  • Knorr Bitte zu Tisch: Schlumpf Suppe
  • Maggi: Prinzessinnen Suppe

Backerbsen

  • Land-Leben: Bakki's for Kids

Fisch

  • Tiko: Piratenschatz - panierte Fischfiguren

Getestet wurden der Kochsalz-, Zucker- und Fettgehalt sowie die Lebensmittelkennzeichnung. Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.



Manchmal bleibt zwischen Kind, Beruf und Haushalt einfach keine Zeit mehr, sich an den Herd zu stellen und zu kochen. Und wenn doch, so hat etwa ein selbst zubereiteter ­gesunder Gemüsestrudel beim Nachwuchs nur dann eine Chance, wenn es Ketchup dazu gibt. (Das wissen die meisten Eltern nicht nur aus Erfahrung, sondern auch aus den Texten des bekannten Kinderliedermachers Bernhard Fibich.)

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Heinz Kids Tomato Ketchup, Knorr Bitte zu Tisch Schlumpf Suppe, Land-Leben Bakki's for Kids, Maggi Prinzessinnen Suppe, McDonald's Tomato Ketchup, Tiko Piratenschatz - panierte Fischfiguren

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Kommentare

  • Kinder werden systemtisch vergiftet
    von englitsch am 09.01.2015 um 09:24
    Wer sowas kauft ist entweder saudämlich oder ahnungslos, was in der heutigen Zeit nur bei völliger Taub- und Blindheit möglich ist, somit trifft zu 99% wohl Ersteres zu. Aber selbst, wenn man will, kann man Kinder nicht vor solchem Mist schützen. Als mein Kind in den Kindergarten kam, kannte es weder Fischstäbchen noch McDonalds noch Ketchup oder Süssigkeiten. Nach 2 Wochen gingen die "Tanten" zum 1. Mal mit den Kindern zum "Mäkki" - wie schön! "Weil die Kinder das wollen" - mein Kind wollte das nicht! Wenn man gar nicht weiß, dass es das gibt, kann man es auch nicht wollen. Hat ihm übrigens nicht geschmeckt. Auch die Fischstäbchen hat er verweigert, Fisch hingegen (den echten) ißt er gerne. Diese Salz/Zucker-Vergewaltigung in unserer Gesellschaft ist eine Katastrophe. Ich wär sehr für eine Zucker/Weissmehl/Salzsteuer die gleich postwendend in die Krankenkassen fließt, weil die das nachher wieder reparieren dürfen, wenn Kinder mit 10 Jahren schon 80 Kilo und Diabetes haben.
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