Kirschen

Nicht nur aus Nachbars Garten

Seite 1 von 6

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 6/2002 veröffentlicht: 24.05.2002, aktualisiert: 17.06.2002

Inhalt

Von zuckersüß bis säuerlich: Süß- und Sauerkirschen bieten für jeden Geschmack etwas.

Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne, liebte sie, die zahlreichen zwitschernden Amseln, die seine vielen Kirschbäume im großen Park seines Anwesens in Florida heimsuchten. Hobbygärtner und Obstproduzenten ärgern sich dagegen Jahr für Jahr, wenn die gefräßigen Vögel kurz vor der Ernte in ihre Kirschgärten einfallen und die Bäume abräumen.

Die Vogelkirsche

Die Vorliebe der Vögel für die kleinen roten Früchte klingt auch im Namen der bei uns immer noch verbreiteten Urform an, der so genannten Vogelkirsche. Sie ist im Mischwald, in Hecken, aber auch als hoch wachsender Einzelbaum zu finden. Ihre Früchte sind mit 8 bis 10 Millimeter Durchmesser relativ klein und variieren geschmacklich von sehr süß bis leicht herb.

Herkunft der Kirsche

Die Herkunft der Kirsche lässt sich heute nicht mehr genau bestimmen, da sie seit uralten Zeiten in vielen Regionen der Erde kultiviert wird. Kleinasien wird von etlichen Forschern als ursprüngliche Heimat angenommen. Von dort soll sie der römische Feldherr Lukullus noch vor Christi Geburt nach Rom gebracht haben. Andere Theorien gehen davon aus, dass die (Zug-)Vögel für die weltweite Verbreitung der Kirsche gesorgt haben.

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen
Bild: KONSUMENT.at auf Facebook - Jetzt Fan werden!