Küchenmaschinen

Keine kann alles

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Konsument 11/2010 veröffentlicht: 11.10.2010

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  • Jedes Gerät hat seine Stärken
  • Teils große Ausstattungsunterschiede
  • Reinigung teilweise mühsam

Man schrieb das Jahr 1919, als die amerikanische Firma Kitchen Aid ihre erste Küchenmaschine auf den Markt brachte. Entsprechend historisch-angestaubt ist angesichts von Tiefkühlpizza und Fertigbackmischungen das heutige Image dieser Geräte. Dem wollen manche Hersteller aktiv entgegenwirken. Sie versuchen auf verschiedenen Wegen, ein jüngeres Publikum anzusprechen.

Flottes Image

So bietet Kitchen Aid seinen im Retrodesign gehaltenen Klassiker von 1936 in 21 trendigen Farben an – von Apfelgrün bis Holunderbeere, passend zu jeder Küche. Andere wiederum legen den Schwerpunkt auf gesunde Ernährung. Tefal z.B. vertraut auf die Zugkraft von Starkoch Jamie Oliver und konzentriert sich auf dessen Raspelscheiben für Karotten, Kartoffeln, Gurken und Parmesan. Kenwood – ebenfalls alteingesessen und bekannt für große, massive Geräte – versucht es mit einem kompakten Ableger für Singles und Paare (Modell FP250). Vorwerk und Taurus schließlich ­setzen mit den Modellen Thermomix bzw. My cook auf hochpreisige Ware, mit der man neben kneten, häckseln und mahlen sogar dampfgaren und kochen kann.

Produkte aus der Werbung

Die Stiftung Warentest hat 16 Küchen­maschinen in einer Preisspanne zwischen 60 und fast 1.000 Euro getestet. Vorwerk und Taurus traten dabei nicht nur gegen­einander, sondern zur Beurteilung ihrer Kochfunktion auch gegen einen Küchenherd und einen Dampfgarer an. Zu Vergleichszwecken, aber ohne Bewertung, war weiters der große Kenwood Cooking Chef an diesem "Kochduell" (Kasten S. 29) beteiligt – ein Gerät, dessen Anschaffungspreis die 1.000-Euro-Mauer durchbricht und das von TV-Koch Johann Lafer beworben wird.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo