Kürbis: Haltbarkeit

Tipps und Tricks

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KONSUMENT 3/2015 veröffentlicht: 26.02.2015

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"In meiner Speisekammer habe ich einen Kürbis gefunden, den ich bereits vor Monaten am Markt gekauft hatte. Ist er noch genießbar?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Mag. Nina Zellhofer.

Mag. Nina Siegenthaler (Bild: U. Romstorfer/VKI)
Mag. Nina
Zellhofer

Eine schmackhafte Kürbissuppe kann man auch dann noch kochen, wenn der Kürbiskauf bereits Monate zurückliegt. Wird ein Kürbis an einem hellen, trockenen und mäßig warmen Ort gelagert, hält er sich lange. Ideal sind Temperaturen von 12 bis 16 Grad.

Vorher verkosten

Bevor Sie den Kürbis kochen, unbedingt vorher verkosten. Schmeckt er bitter, ab damit in den Mistkübel, auch wenn das wehtut! Der bittere Geschmack kann nämlich ein Hinweis auf giftige Cucurbitacine sein. Sie gelangen in das Gemüse, wenn es versehentlich zu einer Kreuzung von Speisemit Zierkürbissen kommt.

Reste einkühlen bzw. einfrieren

Bleibt vom Kürbis noch etwas übrig, decken Sie die Schnittflächen mit Frischhaltefolie ab. Im Kühlschrank hält er so noch zwei Tage. Im Tiefkühler können Sie Kürbis bis zu fünf Monate aufbewahren, wenn Sie ihn klein schneiden, blanchieren und anschließend einfrieren. Vor dem Verstauen im Gefrierschrank nicht vergessen, das „Ablaufdatum“ draufzuschreiben.


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