Kürbiskernöl

Die grüne Versuchung

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Konsument 10/2002 veröffentlicht: 19.09.2002

Inhalt

  • Geschmeckt haben fast alle
  • Auch Günstige vorn dabei
  • Minimale Rückstände

Am Kernöl scheiden sich die Geister. Die einen lieben diese ursprünglich aus der Süd- und Oststeiermark stammende Spezialität, die anderen haben dafür nur verächtliche Ausdrücke wie „Wagenschmiere“ oder „Motoröl“ übrig. Doch wer einmal den typisch nussigen Geruch frisch gepressten Kürbiskernöls kennen gelernt hat, wird schnell zum Fan und kann sich zu deftigeren Speisen seinen grünen Salat ohne das dunkel-olivgrüne Dressing gar nicht mehr vorstellen. Und man kann zwar darüber diskutieren, ob zu einem Rindfleischsalat außer gekochtem Rindfleisch, grünem Paprika, Zwiebel, Salz und Essig auch Paradeiser gehören, eines steht für Kenner aber außer Streit: Ohne Kürbiskernöl schmeckt er nicht. Und dass zu einem Salat aus gekochten steirischen Käferbohnen steirisches Kürbiskernöl gehört, versteht sich sowieso von selbst.

Erfreuliches Ergebnis

Allerdings gehört Kernöl nicht gerade zu den billigen Speiseölsorten. Anlass genug, Qualität und Preise einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit einem durchaus erfreulichen Ergebnis: Von den 27 untersuchten Produkten konnten bis auf drei alle mit „sehr gut“ und „gut“ bewertet werden, wobei sich durchaus auch preisgünstigere Erzeugnisse auf den vorderen Plätzen fanden.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
3 Stimmen
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Bild: VKI