Lakritze

Gesundheitliche Aspekte

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Konsument 4/2009 veröffentlicht: 10.04.2009

Inhalt

Meine Tochter nascht oft Lakritzzuckerln. Nun habe ich gehört, dass das nicht gesund ist. Sind meine Bedenken berechtigt?

Ja – wenn Ihre Tochter größere Mengen davon isst. In Lakritzeprodukten ist Glycyrrhizin enthalten. Dieser natürliche Bestandteil des Süßholzsaftes kann erhebliche Nebenwirkungen auslösen. Besonders betroffen sind Personen mit

Birgit Beck (Bild: VKI) 
Mag. Birgit Beck

hohem Blutdruck, Herz-Kreislauf-Kranke, Diabetiker und schwangere Frauen. Es kann zu Veränderungen des Mineralstoffwechsels, Kaliumverlusten, Natriumanreicherung, Ödemen (Wassereinlagerungen im Gewebe) und Muskelschwäche kommen. Deswegen empfehlen Fachleute, nicht mehr als 100 g täglich zu sich zu nehmen, empfindliche Personen höchstens 50 Gramm pro Tag. Lakritzprodukte sind allerdings sehr unterschiedlich zusammengesetzt. Daher kann diese Empfehlung nur ein grober Richtwert sein.

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