Lakritze

Nebenwirkungen

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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Meine Tochter nascht oft Lakritzzuckerln. Nun habe ich gehört, dass das nicht gesund ist. Sind meine Bedenken berechtigt?

Ja, wenn Ihre Tochter größere Mengen davon isst. In Lakritzeprodukten ist Glycyrrhizin enthalten. Dieser natürliche Bestandteil des Süßholzsaftes kann erhebliche Nebenwirkungen auslösen. Besonders betroffen sind Personen mit hohem Blutdruck, Herz-Kreislauf-Kranke, Diabetiker und schwangere Frauen. Es kann zu Veränderungen des Mineralstoffwechsels, Kaliumverlusten, Natriumanreicherung, Ödemen (Wassereinlagerungen im Gewebe) und Muskelschwäche kommen. Deswegen empfehlen Fachleute, nicht mehr als 100 g täglich zu sich zu nehmen. Allerdings sind Lakritzeprodukte sehr unterschiedlich zusammengesetzt. Daher kann diese Empfehlung nur ein grober Richtwert sein.
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Bild: VKI