Lebensmittel: Ampelkennzeichnung

Her mit der Ampel!

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 29.08.2013

Inhalt

Seit einigen Jahren gibt es in Großbritannien das Ampelsystem. Es kennzeichnet einfach und verständlich die in einem Lebensmittel enthaltenen Nährstoffe.

Großbritannien: Ampelsystem

Fett, gesättigte Fettsäuren, Salz, Zucker und der Kaloriengehalt eines Produkts werden mit Grün, Gelb und Rot bewertet. Bezugsgröße sind immer 100 Gramm. Das erleichtert beim Einkauf die Entscheidung, vor allem innerhalb einer Produktgruppe. Nun ist es gelungen, auch die ganz großen Player der Lebensmittelindustrie – Pepsi, Nestlé, Mars und Premier Foods – ins Boot zu holen. Bald werden mehr als 60 Prozent der verpackten Lebensmittel in britischen Supermärkten die Ampel auf der Vorderseite der Verpackung haben. Und zwar freiwillig!

Lebensmittelampel in Großbritannien (Bild: Screenshot/VKI)  

Österreich: Guideline Daily Amounts

Wir werden in einer der nächsten Ausgaben von KONSUMENT ausführlich darüber berichten. Bei uns setzen die Hersteller dagegen auf die GDAs (Guideline Daily Amounts). Sie listen in grafisch einheitlich gestalteten Feldern in einer Ziffern- und Prozentkombination auf, was in einem Lebensmittel steckt. Praktisch für die Produzenten: Mit oft absurd kleinen Portionsgrößen als Berechnungsgrundlage lässt sich nicht nur die Zucker-, Fett- und Kalorienbilanz schönrechnen, sondern auch die Vergleichbarkeit der einzelnen Produkte erfolgreich verhindern.

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Bild: VKI