Lebensmittel einkaufen

Alternativen zu Billa, Spar und Co

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KONSUMENT 10/2013 veröffentlicht: 26.09.2013

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Immer mehr Konsumenten suchen Alternativen zu den großen Lebensmittelketten. Vom Biokistl bis zur Einkaufsgemeinschaft gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

Ob nicht deklariertes Pferdefleisch, vergammelter Käse oder gepanschter Wein: Lebensmittelskandale werden fast immer im Zusammenhang mit großen Handelsunternehmen genannt. Mit ein Grund, weshalb immer mehr Konsumenten der Dominanz einiger weniger Groß­handelsunternehmen etwas entgegensetzen möchten und sich nach Alternativen um­sehen.

Lebensmittelkooperativen: bewusst Einkaufen

Ob das nun der Bioladen ums Eck ist, der selbst bepflanzte Gemüse­acker oder das Engagement in einer Einkaufsgemeinschaft – der verantwortungsbewusste Einkauf von Lebensmitteln steht im Vordergrund. Auch die Förderung von kleinbäuer­licher, biolo­gischer Landwirtschaft, die Vermeidung von Abfall oder von langen Transportwegen sind Motive, nach Alternativen zu suchen.

Bio-Produkte: bereits bei 6,5 Prozent

In Österreich gibt es rund 20.000 Bio-Landwirtschaftsbetriebe, die nach der EU-Bio-Verordnung fast 20 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen bewirtschaften. Der Bio-Anteil am Einkauf von Frischeprodukten im Einzelhandel liegt mittlerweile bei 6,5 Prozent. Da die Bio-Branche stark gewachsen ist und häufig die großen Betriebe kleinere verdrängen, kommt es immer wieder zu Missständen; Vorschriften, die für Bio-Betriebe gelten, werden durch Ausnahmeregelungen umgangen.

Einkauf in Bio-Läden oder beim Bauern 

Um dem etwas entgegenzusetzen, weichen Konsumenten zunehmend auf kleinere Anbieter wie Bio-Läden oder Bauern in der Nähe aus. Andere lassen sich die Bio-Ware ins Haus liefern: Viele der sogenannten Biokistln bieten neben Obst und Gemüse weitere Bio-Lebensmittel wie Getreide, Käse oder Fleischwaren. Die Kisten gibt es in verschiedenen Größen und flexibler Zusammenstellung, die Lieferung kann jederzeit abbestellt werden. Die Kosten betragen je nach Größe etwa 15 bis 23 Euro pro Kiste.

Bio-Kistl, Einkaufsgemeinschaft (FoodCoop) oder Foodsharing

Beispiele sind der Biohof Adamah, der Wien und Niederösterreich beliefert, das Bio­schatzkistl  im Burgenland, der Biohof Achleitner in Oberösterreich, oder die Bio Box in Innsbruck. Es gibt aber auch ganz anders gestrickte Lebensmittel-Initiativen, die wir auf den nächsten Seiten beschreiben: Community Gardens, FoodCoop, Bionetz Apfelkern, NETs.werk, KrautKOOPf, Selbstversorgergemeinschaft Schwaz, Bioparadeis, D´Speis, Fresskorb, Gelawi, Gela-Ochsenherz, BerSta, Gärtnerhof GIN und Foodsharing. 


Lesen Sie außerdem folgende Artikel zum Thema Lebensmittel: Bio-Lebensmittel, Aufgespießt: Bio-Lebensmittel - Arvays Schlussfolgerungen  Lebensmittel: Haltbarkeit, Obst und Gemüse, Bio-Lebensmittel: Worauf achten beim Kauf und unser KONSUMENT-Buch: Gesund einkaufen

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