Lebensmittel-Zusatzstoffe

Für Kinder zu viel

Seite 1 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 4/2004 veröffentlicht: 24.03.2004

Inhalt

ABC – Azo-Rubin, Brillantblau oder Cochenille sorgen für strahlende Kinderaugen, doch oft steckt in der täglichen Kost weit mehr als gesundheitlich zuträglich.

Gelber Farbstoff E 160 Anatto

Am Morgen erst mal Kellogg’s Disney Winnie Puuh – Honig Bienchen. Ihre goldgelbe Farbe stammt unter anderem vom Farbstoff E 160 Anatto. Zum Nachtisch ein selbst gemachter Erdbeerpudding – für das Rosarot sorgt der Azo-Farbstoff Allurarot AC (E 129). Zwischendurch einige Gläser Kindersaft – vielleicht der Rote Spaß-Mix von Fruchttiger –, ebenfalls mit E 129. Ein paar Nascherein dazu, etwa Casali-Schokobananen mit Chinolingelb (E 104) – schon ist über den Tag aus einem bunten Mix eine beträchtliche Menge an Zusatzstoffen zusammengekommen.

Produkte aufgepeppt

Zusatzstoffe werden streng auf gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft, bevor sie zugelassen werden. Und es muss eine technologische Notwendigkeit für ihren Einsatz bestehen. Die ist aber nicht immer einsichtig. Mitunter drängt sich der Verdacht auf, dass Produkte „aufgepeppt“ werden, um gerade die Kleinen optisch ansprechen zu können.

Unzahl von Konservierungsstoffen

Fragwürdig ist auch die Unzahl von Konservierungsmitteln. Haben Sie sich nicht auch schon gewundert, dass Produkte ohne Beeinträchtigung ihres Aussehens viele Monate lang im Supermarktregal liegen können?

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen
Bild: KONSUMENT.at auf Facebook - Jetzt Fan werden!