Märzenbier

Prost ohne Unterschiede

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Konsument 7/2001 veröffentlicht: 01.07.2001

Inhalt

  • 30 Märzenbiere im Vergleich
  • Keine Hygieneprobleme
  • Geringe Unterschiede im Geschmack

Trotz seit Jahren rückläufiger Zahlen ist Bier nach wie vor des Österreichers liebstes Getränk. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von zuletzt 108 Litern führt Bier die Statistik an, gefolgt von Milch (96 Liter) sowie kohlensäurehältigen Limonaden und Mineralwasser. Unter den Bieren ist das Märzen- oder Lagerbier bei weitem das beliebteste: Fast drei von vier Biertrinkern präferieren jenes mild gehopfte Vollbier mit einem Stammwürzegehalt von 11 bis 12,5 Grad – unabhängig davon, wie es von den Herstellern bezeichnet wird.

Trend: „schlankes“ Bier

Auch die Entwicklung neuer Biersorten (vor allem Leichtbier oder Mediumsorten) konnte an der Vormachtstellung des Märzenbiers nicht rütteln, ihnen blieb der Durchbruch bislang versagt. Dennoch hat auch auf dem Biermarkt der Zug der Zeit seine Spuren hinterlassen. Märzenbier schmeckt heute ganz anders als vor 20, 30 Jahren. Der Trend geht in Richtung „schlankes“ Bier, es ist weniger vollmundig und weniger bitter.

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