Melanzani

Schwarze Haut, zarter Kern

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Konsument 9/2002 veröffentlicht: 26.08.2002, aktualisiert: 10.09.2002

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Sie haben keinen großartigen Eigengeschmack, die richtige Zubereitung mit Kräutern oder Gewürzen ist das Um und Auf.

Selten sind Gemüse schwarz oder dunkelviolett. Die warmen gelben und roten Töne, die auf die Carotinoide (Provitamin A) zurückzuführen sind, finden sich in der Natur viel häufiger. Ebenso das Grün, das vom – für die Energiegewinnung der Pflanzen unentbehrlichen – Chlorophyll stammt. Bei dem dunklen Farbstoff, dem die Melanzini ihr unverwechselbares Äußeres verdanken, handelt es sich um so genannte Anthocyane, die sonst nur noch in Rotkraut, Kirschen, Johannisbeeren und Trauben zu finden sind. Auch den Anthocyanen werden zunehmend gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Neben der ungewöhnlichen Farbe ist auch die glatte, makellose, dünne Oberfläche mit ihrem lackartigen Glanz charakteristisch für dieses mediterrane Gemüse. Unter der dünnen, aber festen Haut versteckt sich ein fast weißes, schwammiges Fruchtfleisch ohne erkennbare Fächerung und mit kleinen, milchigen, essbaren Kernen.

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