Mineralwasser & Co

Quell der Erfrischung

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Konsument 7/2004 veröffentlicht: 20.06.2004, aktualisiert: 29.06.2004

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Nicht alles, was in Flaschen abgefüllt wird, ist von gleicher Qualität: Es findet sich Leitungswasser bis Heilwasser, es gibt stille oder prickelnde Wässer, sie können einen hohen oder fast keinen Gehalt an Mineralstoffen haben.

Wasser und Gesundheit

Säuglinge bis zum dritten Lebensmonat benötigen etwas mehr als einen halben Liter Wasser pro Tag, gegen Ende des ersten Lebensjahres ist es dann schon rund ein Liter. Ab etwa dem zehnten Lebensjahr benötigen Kinder wie Erwachsene rund zwei bis zweieinhalb Liter Wasser täglich.

An heißen Tagen oder bei großer körperlicher Anstrengung kann der Flüssigkeitsbedarf auch mehr als doppelt so hoch wie normal sein. Flüssigkeitsverluste von nur 2 Prozent, etwa durch starkes Schwitzen oder starke Durchfälle, vermindern bereits die körperliche und geistige
Leistungsfähigkeit. Ein Wasserdefizit von mehr als 20 Prozent lässt Nieren und Kreislauf versagen und führt so zum Tod.

Bei Mangelversorgung sinnvoll

Mit Mineralwasser können – je nach Mineralgehalt des Produktes – bestimmte Mineralien zugeführt werden. Dies ist besonders bei Mangelversorgung sinnvoll oder wenn die Mineralstoffversorgung durch die normale Nahrung aus bestimmten Gründen nicht sichergestellt ist. So kann es etwa nötig sein, bei Milchunverträglichkeit dem Körper mit kalziumreichem Mineralwasser (mindestens 150 mg Ca/l) zusätzliches Kalzium zuzuführen. Bei ausgewogener Ernährung wird der Bedarf an Mineralstoffen jedoch auch ohne Mineralwasser über Milch und feste Nahrungsmittel gedeckt.

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