Mokkamaschinen

Aluminiumbelastung gering

Seite 1 von 1

KONSUMENT 5/2015 veröffentlicht: 23.04.2015

Inhalt

Schadstoff: Ist Kaffee aus Mokkamaschinen mit Aluminium belastet?

Foto: iwka / Shutterstock.com Mokkamaschinen aus Aluminium sind praktisch und entsprechend weit verbreitet. Doch seit die Debatte um potenzielle Gesundheitsgefahren durch Aluminium tobt, werden wir immer wieder mit der Frage konfrontiert: Ist Kaffee aus Mokkamaschinen gefährlich? Antwort gibt eine Untersuchung des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

Dreimal mit Kaffee spülen

Bei nagelneuen Mokkamaschinen werden demnach in den ersten zwei Kochrunden mit purem Wasser umgerechnet aus 1 kg Aluminium mehr als 5 mg Aluminium freigesetzt und damit mehr, als die EU als Grenzwert empfiehlt. Erst ab der dritten Runde wird diese Grenze deutlich unterschritten. Noch stärker fällt die Reduktion aus, wenn man zum Spülen nicht nur Wasser, sondern auch Kaffeepulver verwendet.

Nicht in den Geschirrspüler

Offenbar bildet sich in der Kanne eine Oxidschicht und weniger Aluminium tritt aus. Die Gehalte sind laut BfR dann so gering, dass sie kaum ins Gewicht fallen.

Fazit: Bei neuen Kannen sollte vor dem Erstkonsum zwei Mal Kaffee aufgebrüht und dieser weggeschüttet werden. Damit die entstandene schützende Oxidschicht nicht zerstört wird, sollten die Kannen zudem nicht maschinell gespült werden.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
12 Stimmen
KONSUMENT-Probe-Abo