Müsliriegel und Fruchtschnitten

Alarmstufe Rot bei Zucker

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Konsument 11/2007 veröffentlicht: 10.10.2007

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  • 24 Riegel und Schnitten im Test
  • Viele sind nur Nascherei 

"Gesunde" Müsliriegel und Fruchtschnitten

Wenn sich wieder mal kein Frühstück ausgeht, einen im Büro der Heißhunger überfällt oder die Kinder auf der Stelle was zum Futtern brauchen: Der Griff zu Müsliriegel & Co verspricht raschen Genuss. Und ein gutes Gewissen dazu, schließlich stehen Müsli und Früchte für gesunde Ernährung.

Steigende Umsätze

9,8 Millionen Euro, so das Marktforschungsinstitut Nielsen, wurden im Vorjahr „riegelrecht“ verknuspert. Das bedeutet für den Einzelhandel einen Zuwachs von 11 Prozent gegenüber 2005. Und da sind die Umsätze der Diskonter von Hofer bis Lidl gar nicht mitgerechnet, denn die geben ihre Zahlen nach wie vor niemandem bekannt.

Keine gesetzliche Regelung

Wir haben uns diese Häppchen für Sie näher angesehen. Keine leichte Übung, denn was sich Frucht-, was Müsliriegel nennen darf, unterliegt keiner gesetzlichen Regelung. In der täglichen Genusspraxis enthalten Müsliriegel als Hauptzutat Getreideflocken, während die Fruchtschnitten großteils aus Trockenfrüchten bestehen. Letztere werden fast immer zwischen zwei Oblaten gepresst. Bei den Müsliriegeln sorgt klebrig-süße Masse dafür, dass sie nicht zerbröseln.

Von Grün bis Rot

Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse unserer Untersuchung. Alle Produkte wurden nach dem [ britischen Ampelmodell ] bewertet - siehe Abbildung. Lebensmittelkennzeichnung: britisches Ampelsystem  

Beim Fettgehalt blinkt die Ampel überwiegend gelb. Alles andere als gesund auch, dass etwa bei den Müsliriegeln mehr als die Hälfte der Produkte viele gesättigte Fettsäuren enthält. Trauriger Spitzenreiter ist hier ausgerechnet ein Riegel, den vor allem Kinder lieben (Corny Joghurt) und der uns mit seinen vielen Kalorien noch zusätzlich schwer im Magen liegt.

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Bild: VKI