Pestizide in Obst und Gemüse

Rückstände auf dem Rückzug

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Konsument 8/2010 veröffentlicht: 21.07.2010

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  • 104 Produkte auf Schadstoffe untersucht
  • Mehrfachbelastungen noch immer vorhanden
  • Bio schneidet am besten ab: keine Rückstände gefunden!

Makellos schön

Ob Äpfel, Erdbeeren, Paradeiser, Paprika oder Salat: Praktisch rund ums Jahr liegen in den Supermarktregalen zahlreiche Obst- und Gemüsesorten von makelloser Schönheit.

Und daheim im Garten? Dort überzieht Mehltau die Bäume, die Äpfel haben braune, korkige Stellen, die Schnecken bedienen sich an den Zucchini und die Paprika bleiben klein und unansehnlich, weil es ihnen einfach zu kalt ist. Die Ernte fällt mickrig aus und ist optisch meist Lichtjahre von dem entfernt, woran unsere Augen längst gewöhnt sind.

104 Proben untersucht

Der Vergleich fleckige Früchte aus dem Hausgarten kontra Hochglanzware aus dem Supermarkt macht unsicher: Da muss Chemie im Spiel sein, denken viele – und sorgen sich wegen Spritzmitteln in Obst und Gemüse. Wir auch, weshalb wir ab Ende März 2010 einen Monat lang in den Filialen der großen Lebensmittelketten auf Einkaufstour gingen.

Von Äpfeln unterschiedlicher Sorten räumten wir 16 Proben in unseren Einkaufswagen, dazu noch 17 Proben von meist festkochenden Erdäpfeln. 15 Proben Paradeiser – hauptsächlich Cocktailtomaten, aber auch Rispenparadeiser – standen ebenso auf unserem Einkaufszettel wie 16 Proben Salat. Nach weiteren 8 Erdbeer-, 17 Paprika- und 15 Spargel-Proben in Weiß und Grün hatten wir alles, was wir wollten.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo