Pflücksalate

Blatt für Blatt

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KONSUMENT 4/2012 veröffentlicht: 29.03.2012, aktualisiert: 07.05.2013

Inhalt

Pflücksalate, auch Schnittsalate genannt, können Blatt für Blatt geerntet werden. Und sie wachsen nicht nur im Garten, sondern auch auf der Terrasse und im Balkonkistchen.

Nun ist er doch gekommen: der Frühling. Höchste Zeit, die dicken Gartenbücher zuzuklappen, die über den Winter gewälzt wurden, und an die praktische Arbeit zu gehen. In Gärtnereien, Gartencentern und den Gartenabteilungen der Baumärkte werden inzwischen viele Pflanzen angeboten, z.B. Setzlinge für Pflücksalat. Dabei handelt es sich um eine Unterart des Gartensalats, der auch als Schnittsalat angeboten wird. Anders als bei herkömmlichem Salat bildet sich aber kein Kopf, sondern eine lose, lockere Blattrosette.

Nur die äußeren Blätter ernten

Wer Grünzeug liebt und selbst anbaut, kennt das Problem: Bei Salat muss immer das ganze Häuptel geerntet werden, egal wie groß oder klein der Gusto auf frischen Salat gerade ist. Bei Pflück- oder Schnittsalaten werden dagegen nur die äußeren Blätter weggeschnitten, besser: abgezupft. Solange das Herz unverletzt bleibt, also die innersten Blätter, wächst die Pflanze weiter.

Altbekannte Sorten

Auch wenn das alles neu und trendy klingt: Pflücksalate sind in Wahrheit überwiegend altbekannte Sorten, die früher in jedem Gemüsegarten zu finden waren. Da sie schnell wachsen, können sie noch vor dem Kopfsalat geerntet werden. Am bekanntesten sind:

  • Lollo Rosso (gekrauster Blattsalat)
  • Lollo Bionda (gekrauster Blattsalat)
  • grüner Eichblattsalat
  • roter Eichblattsalat

Lesen Sie auch unseren Test: Verpackte Salate 8/2011

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Bewertung

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2 Stimmen

Kommentare

  • Blumenerde
    von REDAKTION am 23.05.2013 um 17:55
    Sie haben leider das falsche Produkt ausgewählt, denn bei einer Aussaaterde handelt es sich um eine nährstoffarme Erde. Einzige Möglichkeit, das Problem zu beheben, ist die Versorgung Ihrer Pflanzen mit mineralischem Dünger. Ihr Konsument-Redaktionsteam
  • Blumenerde für Salat und Radieschen?
    von NETclub50plus am 18.05.2013 um 15:33
    An sich dachte ich, dass Erde weitgehend gleich Erde sei. Und auf der von mir erstandenen findet sich auch der Hinweis "Universalerde". Dennoch beschleichen mich nach Lektüre des Artikels Zweifel, zumal mein Salat und meine Radieschen so gar nicht weitermachen wollen. Habe ich die falsche Erde erwischt? Ich habe etliche Säcke der Marke "Leier Blumenerde für Aussaat, Jungpflanzen und salzempfindliche Pflanzen" bei "Spar" erstanden (die Marke schnitt dereinst in einem Test recht gut ab und ist sehr billig) und in die Beete eingearbeitet. Die Zusammensetzung beträgt 80 % Torf (Weisstorf leicht zersetzt, Schwarztorf stark zersetzt), 15 % Torfkompost, 5 % Lehm sowie Stickstof, Phosphat und Kalk. Die PH-Werte meines Bodens sind im Normbereich. Ist die Erde der Grund für das zögerliche Wachstum meiner Vitaminreserven? Wenn ja, wie kann ich ggf. jetzt noch gegensteuern? Danke, für Ihre Info. PS: Die Bezeichnung auf den Packungen ist tatsächlich etwas verwirrend, zumal sich auf vielen Blumen & Gemüse finden, auf meiner, wie gesagt, auch von "Universalerde" die Rede ist.
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