Pilze

Champion Champignon

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Konsument 11/2000 veröffentlicht: 01.11.2000

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Ob weiß oder braun, selbst gesammelt oder gezüchtet: Champignons haben ein feines Aroma, viele Vitamine, aber wenig Kalorien.

Eigentlich trennen sie Welten. Dicht beieinander liegen sie nur in den Regalen der Supermärkte. Sonst haben Pilze und Gemüse kaum etwas gemeinsam. Entscheidender Unterschied: Pilze besitzen kein Chlorophyll (Blattgrün) und sind daher – anders als Gemüse – nicht in der Lage, mit Hilfe der Sonnenenergie, des Kohlendioxids der Luft und des Wassers eigene Stoffe aufzubauen (Photosynthese). Um leben und wachsen zu können, brauchen sie fertige organische Substanzen, Wärme und Feuchtigkeit.

Die meisten heimischen Speisepilze gehen daher eine Art Lebensgemeinschaft mit Laub- und Nadelbäumen ein. Dabei ernähren sich die Pilze von den abgestorbenen Laub-, Nadel und Wurzelteilen, während für die Bäume frische Wirkstoffe in Form anorganischer Substanzen anfallen. Der Austausch findet an den dicht mit Pilzgeflecht umsponnenen Wurzeln der Bäume statt. Beide Partner, Baum und Pilz, profitieren von dieser Symbiose, die man auch Mykorrhiza nennt.

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