Pilze

Tipps für Schwammerljäger

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Konsument 8/1999 veröffentlicht: 01.08.1999

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Schwammerl suchen ist ein beliebtes Hobby.
Aber auskennen sollte man sich.

Im kühlen und ruhigen Wald, fern von Alltag und Hektik nach Schwammerln zu suchen, ist für viele Menschen ein wahrhaft himmlisches Vergnügen. Begleitet vom Gesang der Vögel und dem Rauschen der Bäume fühlt man sich in eine fremde Welt versetzt und vergisst leicht, dass dort eigene, manchmal tödlich wirkende Gesetze herrschen. Der Verzehr selbstgesammelter Pilze kann zur „Fahrkarte in die Ewigkeit“ werden, denn viele Pilze haben giftige oder zumindest ungenießbare Doppelgänger. Deswegen sollten nur Pilze mitgenommen werden, die man eindeutig kennt. Im Zweifelsfall unbedingt die Pilzberatungsstellen aufsuchen (bei den Bezirkshauptmannschaften, in Städten beim Magistrat). Sie helfen kostenlos bei der Identifizierung. Für die Bestimmung ist der ganze Pilz mit Stielbasis wichtig. Deswegen diesen beim Pflücken nicht abschneiden (außer der Pilz wächst auf Holz), sondern durch Herausdrehen mit Stumpf und Stiel aus dem Boden nehmen. Von Bedeutung ist das vor allem bei Knollenblätterpilzen, die einen knollig verdickten Stiel aufweisen, der in einer lappigen Hauttasche (Scheide) steckt. Pilze sollten nur in einem Korb transportiert und aufbewahrt werden. Nicht geeignet sind Kunststoffsäckchen, in denen Pilze schwitzen und faulig werden. Dabei kann es zur Bildung von Stoffen kommen, die auch bei gut bekömmlichen Pilzen toxische Wirkungen hervorrufen.

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Bild: VKI