Räucherlachs im Test

Delikat - aber nicht lange!

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Konsument 12/2007 veröffentlicht: 29.10.2007, aktualisiert: 22.11.2007

Inhalt

  • Fett, schmackhaft, gesund
  • Nur vier einwandfrei
  • Teurer Bio-Lachs durchgefallen

Positiv für Herz und Kreislauf

Bei der heißen Schlacht am kalten Buffet gehört er zu den begehrtesten Trophäen. Immer öfter wird er aber auch in Festtagsmenüs eingeplant, bevorzugt zu Weihnachten: Räucherlachs ist – mit einigen Spritzern Zitronensaft oder üppigem Oberskren – einfach ein delikater Happen. Allerdings auch ein deftiger. Denn mit einem Fettgehalt von über zehn Prozent zählt Lachs (neben Hering, Thunfisch und Makrele) zu den sogenannten Fettfischen. Doch Figurbewussten zum Trost: Lachsfett liefert nicht nur viele Kalorien, sondern enthält auch einen hohen Anteil (rund 25 Prozent) an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken blutdruck- und blutfettsenkend und haben positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System.

Meeresfisch gehört auf den Speiseplan

Im fettreichen Lachsfleisch finden sich zudem besonders viele B-Vitamine und Vitamin D. Und außer mit hochwertigem Eiweiß versorgt Lachs uns – so wie andere Meeresfische auch – noch mit Jod. Geht es nach Ernährungsexperten, sollten wir wöchentlich ein bis zwei Portionen Meeresfisch verspeisen, davon eine Portion Fettfisch. Also keine falsche Bescheidenheit bei Festtagsschmaus und kaltem Buffet – greifen Sie zu!
Räucherlachs hat allerdings auch seine heiklen Seiten. Er verdirbt rasch. Wir wollten daher wissen, ob Fischliebhaber im Handel einwandfreien Räucherlachs bekommen. 16 Proben haben wir in Supermärkten Wiens und der näheren Umgebung gekauft und gekühlt ins Labor transportiert, wo sie am letzten Tag der auf den Verpackungen aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsfrist untersucht wurden. Den offen angebotenen Räucherlachs nahmen die Mikrobiologen sofort unter die Lupe.

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Bild: VKI