Salz in Lebensmitteln

Verstecktes Risiko

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KONSUMENT 7/2012 veröffentlicht: 27.06.2012

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Das meiste Salz steckt in verarbeiteten Lebensmitteln. Wir haben in unserem Test die größten Salzsünder ausfindig gemacht.

Jeder Mensch braucht Salz. Mit seinen Bestandteilen Natrium und Chlorid reguliert dieses Mineral den menschlichen Wasserhaushalt und unterstützt die Nervenfunktion. Dafür reichen allerdings bereits wenige Gramm pro Tag.

Unser aller Ernährungsalltag sieht jedoch ganz anders aus, wie sich im Österreichischen Ernährungsbericht von 2008 nachlesen lässt: Jede Frau hierzulande genehmigt sich täglich an die 8 Gramm Kochsalz; bei den Männern sind es gleich rund 9 Gramm. Doch das sind nur die Durchschnittswerte. Häufig werden 12 Gramm, nicht selten sogar 15 Gramm Salz pro Tag verputzt.

Gefahr: hoher Blutdruck

Ein hoher Salzkonsum über lange Zeit bleibt selten folgenlos. Meist treibt er den Blutdruck in die Höhe. Und Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die wiederum zu den häufigsten Todesursachen zählen.

Lösung: weniger Salz konsumieren

Wenn viel Salz ein Problem verursacht, kann es durch weniger Salz gelöst werden. Für die USA gibt es bereits Rechenmodelle, was eine Salzreduktion bei den täglichen Essgewohnheiten bringen könnte: weniger Tote, weniger Kranke und Einsparungen im Gesundheitswesen in Milliardenhöhe. Selbst eine nur geringfügige Reduktion der Salzaufnahme wäre kosteneffektiver als die medikamentöse Therapie aller Patienten mit Bluthochdruck.

6 Gramm pro Tag sind genug

Auch bei uns sind sich die Wissenschaftler einig, dass zu viel Salz im Essen das Leben verkürzen kann. Doch was ist viel und wo liegt die Grenze, ab der es gefährlich wird? Sechs Gramm Salz pro Tag sind genug, sagen die Ernährungsgesellschaften. Das ist ziemlich genau ein gestrichener Teelöffel voll und um etliches weniger, als Herr und Frau Österreicher täglich konsumieren.

Salz reduzieren ja, aber wie?

Runter mit dem Salzkosum, lautet daher die Devise. Leider ist die Sache nicht so einfach. Wer seinen Salzverbrauch herunterfahren möchte, steht vor einer schwierigen Auf­gabe. Beim Kochen weniger zu salzen und den Salzstreuer beim Essen erst gar nicht auf den Tisch zu stellen, ist eine sinnvolle Maßnahme. Sie hilft allerdings weniger, als man meinen möchte, denn nur etwa 20 Prozent des verzehrten Salzes streuen wir uns selbst ins Essen. Die restlichen rund 80 Prozent stammen aus verarbeiteten ­Lebensmitteln. So schaut’s aus.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Fischer Brot Bäckersemmel, Gutes aus der Region Mischbrot 1 kg, Ja! Natürlich Bio Mischbrot, Kellogg's Corn Flakes Die Originalen, Ölz Sandwich Toast, Mestemacher Echt westfälischer Pumpernickel, Wasa Wasa Knäckebrot köstlich, Clever Frankfurter, Weil ich will Cabanossi, Handl Tyrol Tiroler Speck g.g.A. Schinkenspeck, Holzbauer Toastschinken, Radatz Gourmet Extra, Schirnhofer Gesunde Extrawurst, Spar Vital Buttermilch Käse, Schärdinger Goudette mild-fein, Kraft Philadelphia Balance, nöm fasten natur cottage cheese, Milfina New Llifestyle Gouda leicht, Carloni Mozzarella, Gourmet Gebackenes Surschnitzel mit Erdäpfelgröstl, Dr. Oetker Pietro Pizzi Salami Steinofen, Iglo Röstgemüse Korsika, Gourmet Gebackenes Schweinsschnitzel mit Pommes frites, Knorr Bitte zu Tisch! Grießnockerl Suppe, Iglo 10 Fischstäbchen, Bonduelle Garten-Erbsen mit Möhrchen, Mautner Markhof Joghurt Dressing Mild, Knorr Salat Krönung Gartenkräuter Klare Marinade, Felix Tomaten Ketchup, Kuner Kräuter Knoblauch Sauce, Mars Snickers, Leibniz Vollkornkeks

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