Selen in Lebensmitteln

Gefährliche Gratwanderung

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Konsument 11/2000 veröffentlicht: 01.11.2000

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Unser Körper braucht Selen. Geben wir ihm zu viel, schlägt die positive Wirkung aber rasch ins Gegenteil um.

Geht es Ihnen auch so? So sehr Sie sich bemühen, den Speisezettel abwechslungsreich zu gestalten, irgendwie scheint es nie genug zu sein. Andauernd hört und liest man, dass unsere Nahrung zu wenig von diesem oder jenem lebenswichtigen Vitamin oder Mineralstoff (Mengen- und Spurenelemente) enthalte, weshalb alle möglichen Mangelerkrankungen drohen. Die Rettung sollen Nahrungsergänzungen, so genannte Supplemente, sein. Sie verheißen, dass wir gesund und leistungsfähig bleiben. Und wer wollte das nicht? Also werden fleißig Vitaminpillen geschluckt beziehungsweise Lebensmittel gegessen, die mit verschiedensten Zusätzen angereichert wurden.

Unnötig, meinen Ernährungswissenschafter. Auch sei es unrichtig, dass der Nährstoffgehalt der Böden – wie behauptet – abnimmt. Dennoch: Viele schwören auf ihren täglichen Vitamincocktail. Bliebe es dabei nur bei einem „Nützt’s nichts, dann schadet’s nichts!“ Genau das ist aber nicht immer der Fall. Einige Spurenelemente können – überdosiert – regelrecht giftig sein. Selen ist eines davon.

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