Servietten: Farbpigmente

Farbflecken auf Jausenbrot

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KONSUMENT 11/2014 veröffentlicht: 23.10.2014

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"Ich packe die Schuljause meiner Tochter immer in eine bunte Serviette. Kürzlich fand ich den Rest eines belegten Brotes mit rot verfärbtem Käse – offensichtlich von der Verpackung. Ist das schädlich?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Mag. Birgit Beck.

Birgit Beck (Bild: U. Romstorfer/VKI)
Birgit Beck

In Lebensmittelverpackungen aus Papier, aber auch in farbigen Papierservietten stecken mitunter sogenannte primäre aromatische Amine (paA). Betroffen ist häufig der Farbbereich gelb-orange-rot.

Farbstoffe zum Teil gesundheitsschädlich

Bei längerem Kontakt können diese Stoffe, die zum Teil gesundheitsschädlich sind, auf das darin eingewickelte Essen übergehen. Das war möglicherweise bei Ihnen der Fall. Selbst wenn nur einige paAs unter Verdacht stehen, krebserregend zu wirken, ist Vorsicht angebracht. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat deshalb den zuständigen Behörden empfohlen, den derzeit geltenden Grenzwert für problematische paAs zu überprüfen. Ebenso wurden die Hersteller aufgefordert, nur unbedenkliche Farbpigmente für ihre Papiere einzusetzen.

Besser in Butterbrotpapier oder Jausenbox aufbewahren

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte eine längerfristige Aufbewahrung von Lebensmitteln in gelb-orange-roten Papierverpackungen oder Servietten vermeiden. Sie wickeln das Pausenbrot Ihrer Tochter deshalb besser in ein Butterbrotpapier oder legen es in eine Jausenbox.


Hier finden Sie mehr unserer Tipps nonstop.

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