Sojajoghurt im Test

Gut, aber fad

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Konsument 12/2008 veröffentlicht: 11.11.2008, aktualisiert: 26.11.2008

Inhalt

  • Keinerlei Anlass zur Kritik bei den Nährwerten
  • Beim Geschmack gibt es Verbesserungspotenzial

Gesunde Alternative

Wer keine Milch verträgt oder gerne Neues probiert, findet in Sojajoghurt eine Alternative zu herkömmlichen Joghurtprodukten. Für unseren Test haben wir das Angebot an Erdbeer-Sojajoghurt (das ist die beliebteste Sorte) erhoben. Die Ausbeute war überraschend mager: In Supermärkten, Bio-Geschäften und bei Diskontern fanden wir Erdbeer-Sojajoghurt lediglich von vier Marken (Provamel, Joya, Danone, Alpro). Das Sojajoghurt von Provamel stammt aus biologischer Landwirtschaft.

Vor Kurzem hatten wir Sojadrinks im Test (siehe dazu: Weitere Artikel: " Sojadrinks 11/2008 "). Auch bei den Sojajoghurts interessierte uns vor allem der Zucker-, Salz- und bei den angereicherten Produkten der Kalziumgehalt. Zusätzlich nahmen wir diesmal noch den Gehalt an Fett und gesättigten Fettsäuren unter die Lupe. Und natürlich wurden die Sojajoghurts verkostet.

Wenig Fett und Salz

Bei den Nährwerten hatten wir keinerlei Anlass zu Kritik. Salz- und Fettgehalt (auch der Anteil an gesättigten Fettsäuren) sind bei allen Sojajoghurts im Test niedrig. Die Ampel nach dem Schema der britischen Lebensmittelbehörde steht daher auf Grün. Alle vier Sojajoghurts sind gesüßt. Ihr Gesamtzuckergehalt liegt nach dem britischen Schema im mittleren Bereich, die Ampel zeigt folglich Gelb. Tipp: Wollen Sie beim Zucker knausern, probieren Sie Sojajoghurt „Natur“ mit einem Löffel Marmelade oder mit frischem Obst gemischt.

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Bild: VKI