Speisekarten

Bio auf Bestellung

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Konsument 2/2010 veröffentlicht: 20.01.2010

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Wenn im Gasthaus etwas als "bio" gekennzeichnet ist, müssen auch biologisch erzeugte Lebensmittel drin sein. Ob die Gerichte auch für Allergiker geeignet sind, muss aber nach wie vor nicht gekennzeichnet werden.

„Bei meiner Ehr!“ Klingt vielversprechend; vor allem, wenn es aus dem Mund von kernigen Landwirten – oder von auf rustikal gestylten Models – kommt. Zweck der Übung ist, Konsumentinnen und Konsumenten glauben zu lassen, dass die solcherart angepriesenen Lebensmittel nur mit der Kraft der Natur entstanden sind.

Werbeversprechen zur Gewinnmaximierung 

Und die Menschen hören solche Botschaften gern: Glaubt man dem österreichischen Lebensmittelbericht 2008, schlichten nur mehr neun Prozent der Konsumenten im Land niemals Lebensmittel aus biologischer Erzeugung in ihren Einkaufswagen. Da es mit der Ehre aber nicht immer so weit her ist, wie vollmundig behauptet wird – vor allem dann, wenn es um Gewinnmaximierung geht –, gibt es im österreichischen Lebensmittelbuch schon seit vielen Jahren strenge Vorschriften dafür, wann eine Ware als „biologisch“, „bio“, „öko“ oder „ökologisch“ bezeichnet werden darf.

Vertrauen ist gut,... 

Weil Vertrauen gut ist, Kontrollen aber noch besser sind, werden dort auch Überprüfungen detailliert geregelt, um Bio-Schwindel zu verhindern.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo