Trockenfrüchte

Gesundes Knabbern

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Konsument 12/2002 veröffentlicht: 15.11.2002, aktualisiert: 19.11.2002

Inhalt

  • Manche Packung enthielt Konservierungsmittel
  • Nicht auf Vorrat kaufen

So wie Dörrpflaumen zum Zwetschkenkrampus gehören Datteln, Feigen oder Rosinen zur Weihnachtszeit. Die heutigen Kinder schätzen diese verrunzelten und süßsäuerlich schmeckenden Früchte nicht mehr in dem Ausmaß wie frühere Generationen, doch wegzudenken sind sie nicht: Was wären traditionelle Köstlichkeiten wie Früchte- oder Kletzenbrot ohne diese typischen Zutaten?

Fast so reichhaltig wie frisches Obst

Dörren war lange Zeit die einzige Möglichkeit, eine üppig ausgefallene sommerliche Obsternte in den Winter hinüberzuretten. Die Senkung des Wassergehaltes auf weniger als 20 Prozent nimmt den zersetzenden Bakterien die Chance zum Verderb. Zwar geht dabei ein Gutteil des Vitamin C der frischen Frucht verloren, doch sonstige Vitamine – allen voran die B-Gruppe – überleben neben anderen Nährstoffen, wie etwa die Mineralstoffe, diese Prozedur. Für den Geschmack sorgt ein hoher Anteil an Zucker. Enthalten sind zwischen 60 und 70 Prozent, hauptsächlich Fruchtzucker. Und die Ballaststoffe können eine träge Verdauung in Schwung bringen.

Bild: VKI