Warenkunde: Kren

Manche mögen’s scharf

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Konsument 3/2007 veröffentlicht: 16.02.2007

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Die feurige Wurzel schmeckt zum Weinen gut und ist nicht nur bei Klassikern wie gekochtem Tafelspitz unverzichtbar.

Verschiedenste Zubereitungsarten

Semmelkren, Apfelkren, Oberskren, Eierkren, Essigkren, Erdäpfelkren, Schnittlauch-, Knoblauch- und Mandelkren: Wenn es um Kren und Fleisch geht, kennt die österreichische Küche viele schmackhafte Spielarten.

Aber nicht nur zu Wiener Tafelspitz und Steirischem Wurzelfleisch ist die scharfe Wurzel eine unverzichtbare Beilage, auch beim Heurigen darf frisch geriebener Kren als Garnierung von kalten Gerichten nicht fehlen. Und Würstelstandbesucher erwarten selbstverständlich neben dem Senf auch Kren zu Käsekrainer und Burenhäutl.

Mit dem Rettich verwandt

Die von unseren deutschen Nachbarn Meerrettich genannte Pflanze zählt – wie der Rettich – zu den Kreuzblütengewächsen. Heimat der bis zu 1,20 Meter hohen Staude sind die russische Tundra und die Steppen der Ukraine, wo heute noch die Wildform des Krens gedeiht.

"Krenas" bedeutet "weinen"

Das Wort „krenas“ ist übrigens slawischen Ursprungs und bedeutet „weinen“. Als Kulturpflanze besitzt der Kren große ovale Blätter und einen 30 bis 40 Zentimeter langen und mehrere Zentimeter dicken Wurzelstock. Im Sommer entsteht ein mächtiger Blütenstand mit vielen kleinen, weißen Kreuzblüten .

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Bild: VKI