Weintrauben

Beerenauslese

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Konsument 9/2006 veröffentlicht: 17.08.2006

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Herbstzeit ist Traubenzeit. Schön, dass sie auch unvergoren köstlich schmecken. Naschen dringend empfohlen!

 

Viele Vorteile

Vitamine für die Nerven, Kalium fürs Herz, Kalzium für Knochen und Zähne. Außerdem noch Magnesium für die Muskeln und Eisen für die roten Blutkörperchen. Am wichtigsten aber: viel Traubenzucker, der in Sekundenschnelle munter macht. Weintrauben haben’s in sich und dazu nicht allzu viele Kalorien (durchschnittlich 70 kcal/293 kJ pro 100 Gramm, je nach Süße).

Blaue Trauben gesünder?

Die Weinrebe zählt zu den ältesten Kulturpflanzen. Die Zahl an Traubensorten lässt sich inzwischen kaum noch überblicken. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Farbe und die – vor allem für Kinder – wichtige Frage: mit oder ohne Kerne. Wofür sich entscheiden? Hält man sich an die Ernährungswissenschaft, fällt die Antwort eindeutig aus: blau mit Kernen bevorzugt. Da die wertvollen roten Pflanzenfarbstoffe, die Anthozyane, nur in blauen Trauben vorkommen und die Hauptmenge der Mineralstoffe in den Kernen sitzt, sind blaue Trauben mit Kernen am gesündesten. Genau genommen enthalten auch kernlose Sorten Kerne. Sie sind aber so winzig, dass man sie beim Essen nicht spürt.

Nur 10% Tafeltrauben

Apropos Essen: Unglaubliche 85 Prozent der weltweiten Traubenernte sind ausschließlich zur Kelterung, also zur Erzeugung von Wein und Sekt, bestimmt. Nur etwa 10 Prozent kommen als Tafeltrauben in den Handel, die restlichen 5 Prozent werden zu Rosinen getrocknet.

 

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Bild: VKI