Zielpunkt: Spargel

Weit gereist

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Konsument 9/2007 veröffentlicht: 27.08.2007, aktualisiert: 31.08.2007

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"Hinter den Vorhang" schicken wir Unternehmen, die nicht sehr entgegenkommend waren oder nur wenig Kulanz zeigten - in diesem Fall geht es um Spargel aus dem Ausland.

Spargel aus Griechenland und Ungarn

Mitte Mai 2007 war ich in der Zielpunkt-Filiale in Obersiebenbrunn. In der Gemüseabteilung  glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Es wurde dort Spargel aus Griechenland und Ungarn angeboten. Obersiebenbrunn liegt im Marchfeld, also im traditionellen Spargelland, und dort wurde auf den Feldern gerade frischer Spargel geernet.

Ich weiß nicht, welche Firmenpolitik Zielpunkt damit verfolgt, aber in Zeiten, in welchen überall von Umweltbelastung, Transportkosten, Schadstoffemission, Treibstoffkosten usw. die Rede ist, Produkte zu importieren und dort zum Verkauf anzubieten, wo das Produkt sozusagen vor der Haustüre wächst, finde ich außerordentlich befremdend. Ich hoffe nur, dass jeder Konsument auf die Herkunft geachtet und niemand diesen Spargel gekauft hat.

Peter Windsberger
Wien

Die Firma Zielpunkt nahm dazu wie folgt Stellung:

"Da wir als Harddiscounter immer bemüht sind, unseren Kunden die  besten Preise zu bieten, greifen wir sehr oft auf heimische Produkte zurück, was jedoch nicht immer möglich ist, wie im Falle des von Ihnen urgierten Spargels. Wir sind bemüht, auch in Zukunft die gewohnte österreichische Qualität zu unschlagbaren Preisen anbieten zu können."

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Bild: VKI