Babynahrung: Babysäfte (Marktübersicht - Teil 3)

Nuckeln verboten!

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Konsument 12/2006 veröffentlicht: 08.11.2006

Inhalt

  • Etliche Säfte als Zutat zum Brei o.k.
  • Als Getränk eigentlich überflüssig

Der richtige Zeitpunkt

Keine Frage: Reichlich trinken ist für Babys wichtig. Solange sie voll gestillt werden oder ausschließlich Flaschennahrung erhalten, sind gesunde Säuglinge normalerweise rundum bestens versorgt. Zusätzliche Flüssigkeit brauchen sie erst, wenn sie Breimahlzeiten bekommen, die Nahrung also fester wird. Dann ist abgekochtes Leitungswasser oder geeignetes Mineralwasser der beste Durstlöscher.

Später, wenn die Kleinen zu krabbeln beginnen und beim Erforschen ihres Umfelds ohnehin alles in den Mund stecken, was nicht niet- und nagelfest ist, müssen Sie das Wasser nicht mehr abkochen. Ebenfalls als Getränk geeignet: nicht aromatisierter Kräuter- oder Früchtetee (z.B. Melisse oder Apfelschale) aus biologischer Landwirtschaft. Den Beuteltee für Ihr Kleines – vorzugsweise mit dem Vermerk auf der Packung: „für Säuglinge geeignet“ – erstehen Sie am besten in der Apotheke oder Drogerie. Wichtig: ungesüßt zubereiten!

Nichts überstürzen

Im Handel sind zudem zahlreiche Säfte erhältlich. Das aktuelle Angebot für Babys umfasst mehr als 30 Obst- und Gemüsesäfte. Dazu kommen noch Wasser-Saft- und Tee-Saft-Mischungen. Für all diese Produkte gilt zunächst einmal dasselbe wie für Breie: Vor dem 7. Monat sollte damit prinzipiell nicht begonnen werden. Außerdem: Babys brauchen als Getränk weder Obst- noch Gemüsesäfte noch diverse Saftmischungen.

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Bild: VKI