Carver-Ski

Kapitaler Stern im Labor

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Konsument 10/2000 veröffentlicht: 01.10.2000

Inhalt

  • Fahrvergnügen für alle
  • Grobe Mängel im Belastungstest
  • Preis und Marke sind keine Kriterien

Innerhalb weniger Saisonen haben die Ski mit der schlanken Taille die Pisten zwischen den Alpen und den Rocky Mountains erobert. Heute werden praktisch nur noch Carver-Modelle erzeugt. Die anfangs zum Teil berechtigte Scheu davor ist mittlerweile weder für Umsteiger noch für Einsteiger angebracht.

Keine Frage, das Kurvenfahren auf der Kante will gelernt sein. Bis es soweit ist, tolerieren die getesteten Carvermodelle problemlos die vom herkömmlichen Alpinski gewohnten gerutschten Schwünge (und das hilflose Umherrutschen von Anfängern sowieso). Die eher gemütlichen „Komfortfahrer“ unter unseren Testern kamen jedenfalls mit den meisten Carver-Ski ähnlich gut zurecht wie die rasanteren „Sportfans“, die den Kanteneinsatz schon im Griff hatten. In ihren subjektiven Urteilen hinsichtlich Toleranz, Carven, klassischem Schwung und Kantengriff wichen die beiden Gruppen nur in Einzelfällen um mehr als eine Note voneinander ab.

Bei der Auswahl sollten Sie jedoch nicht nur Ihr Fahrkönnen beachten, sondern auch die vom Handel getroffene Klassifizierung in Allround-Carver (Typ A in der Tabelle) und Allterrain-Carver (Typ B). Allround-Carver sind gleichsam die Standardmodelle für jede Gelegenheit, die (meist) etwas breiteren Allterrain-Carver eignen sich besonders gut für Fahrten im tieferen Schnee abseits der Piste.

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