Elektrogitarren

Auf den Spuren großer Idole

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Konsument 1/2007 veröffentlicht: 22.11.2006

Inhalt

  • Stratocaster oder Les Paul - die Unterschiede
  • Preiswerte Sets bis 300 € mit Verstärker und Zubehör
  • Was Einsteiger bedenken sollten

Alte Zeiten, neue Töne

Die Zeiten, da Slowhand-Eric Clapton den (Vibrato-)Ton angab und Jimi Hendrix mit Rückkopplungseffekten völlig neue Saiten aufzog, sind lange vorbei. Aber immer noch werden Jugendliche (und Junggebliebene) von der Klangvielfalt der Elektrogitarre magisch angezogen. Sie greifen in die Saiten der „Luftgitarre“ und träumen davon, einmal mit einer echten „Stromgitarre“ den alten Meistern nachzueifern.

Günstiger Einstieg

Der Anfang ist gar nicht allzu schwer. Denn auch ohne Noten lesen zu können und mit der Beherrschung von ein paar Griffen lassen sich erste Erfolge erzielen. Und ein Starterset, bestehend aus Gitarre und Verstärker, gibt es schon in der Preisklasse von 100 bis 200 Euro.

Fender & Gibson

Die Stiftung Warentest hat eine Auswahl solcher Sets ausprobiert, unter denen auch die legendären Marken Fender (Squier ist eine preisgünstigere Fender-Linie) und Gibson (Epiphone ist eine Gibson-Tochter) vertreten sind – wenngleich auch sie mittlerweile in China oder Mexiko in Lizenz gefertigt werden. Angeboten werden solche Einsteiger-Sets nicht nur in Musikfachgeschäften, sondern auch im Internet oder im Versandhaus oder gar über Diskontläden. Allerdings nicht immer in der getesteten Kombination, Gitarre und/oder Verstärker werden im heimischen Handel oft separat angeboten. Es lohnt daher ein Blick auf die Teilurteile für Gitarre bzw. Verstärker in der [ Testtabelle Elektrogitarren ].

Stratocaster & Les Paul

E-Gitarren können aus massivem Holz (Solidbody) oder aus mehreren verleimten Holzschichten bestehen, sie können aber auch einen mehr oder weniger großen Hohlraum haben (Voll- und Halbresonanz-Gitarren). Am gängigsten sind die Konstruktionstypen Stratocaster (Fender) und Les Paul (Gibson), daneben gibt es SG- und Telecaster-Modelle.

Stratocaster haben alle 6 Saitenwicklungen (Mechaniken) in einer Reihe angeordnet, bei Les Paul sind jeweils drei Elemente auf einer Seite. Strats haben zwei Einbuchtungen (Cutaways) am Halsansatz des Korpus, häufig drei Single-Coil-Tonabnehmer und einen Vibratohebel zum Modulieren des Tons. Les-Paul-Modelle haben nur einen Cutaway, sind mit zwei Humbuckern bestückt, ein Vibratohebel fehlt meistens. Sie erzeugen grundsätzlich einen warmen, vollen Ton, während die Stratocaster einen schärferen Ton abgibt.

 

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo